Die Geschichte unserer Schule

Die Badberger Schule verfügt über eine nahezu 400-jährige Geschichte. Hier einige kurze Anmerkungen:

Ein Jahr vor dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges wird 1617 erstmals für Badbergen ein Schulmeister genannt: Johann Calenberg, ein Lutheraner aus Thüringen.

Von einem Schulhause ist aus der Zeit nichts Genaues bekannt. Wahrscheinlich aber die

Unterrichtung der Kinder in einem der zahlreichen Speicherbauten auf dem Friedhof bei der Kirche statt, wie es später immer wieder, bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, bezeugt ist.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Badbergen für doppelpfarrig erklärt und mit der Einrichtung der beiden Konfessionsgemeinden, der evangelischen und der katholischen, wurde Schule entsprechend doppelt gehalten.

Die ersten Schulgebäude waren ihrem Zweck entfremdete Speicherbauten auf oder am Rand des Friedhofs bei der Kirche. So schenkte der Rentmeister und Vogt Wilhelm Schmidt 1656 ein von ihm gekauftes Speichergebäude auf dem Friedhof der katholischen Gemeinde als Schulhaus. Erst im Jahre 1866 erfolgte bei der neu erbauten katholischen Kirche der Neubau eines Schulhauses in Massivbauweise; 1910 kam es zu einem weiteren Neubau, nunmehr getrennt von der Kirche, an der Bahnhofstraße, mit einem Klassenraum und einer Lehrerwohnung.

Die evangelische Gemeinde errichtete auf dem Kirchhof ihr erstes eigentliches Schulgebäude im Jahre 1661. An gleicher Stelle wurde 1854 ein aus zwei Klassenräumen und Lehrerwohnung bestehendes Schulgebäude massiv errichtet. Diesem Schulhaus folgte 1907 ein weiterer Bau, jetzt getrennt von der Kirche, an der Hauptstraße, mit drei Schulzimmern und zwei Lehrerwohnungen. 1926 kam es hier zu Erweiterungen in mehreren Bauabschnitten.

 

Im Jahre 2004 erschütterte die Schulstrukturreform die Badberger Schule in ihren Grundfesten. Die Folgen beeinflussen auch heute noch die Arbeit an der Grundschule Badbergen.

Bis dahin handelte es sich bei dieser Schule um eine Grund- und Hauptschule mit Orientierungsstufe und 10. Klasse. Die Grundschule und die Orientierungsstufe waren zwei­ bis dreizügig, die Hauptschule einschließlich der 10. Klasse einzügig. Im Schuljahr 2003/2004 hatte die Schule 19 Klassen, die von 27 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet wurden. Im Bereich dieses Schulträgers war sie die einzige Schule, die die Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse besuchen konnten.

Im Oktober 2003 beschloss der Rat der Samtgemeinde Artland im Zuge der Schulstrukturreform die Badberger Schule auf eine Grundschule zu reduzieren, dabei die Hauptschule jedoch „auslaufen" zu lassen. Die letzte Hauptschulklasse verließ die Schule somit im Sommer 2007.

Eltern, Schüler, Lehrer und die Badberger Öffentlichkeit kämpften bis zuletzt für den Erhalt des Sek. I- Bereiches in Badbergen. Die gegenteilige Entscheidung löste Wut, Enttäuschung und - schlimmer noch - beim Kollegium das Gefühl der Missachtung seiner Arbeit aus.

Gleichzeitig begann sich der Rückgang der Geburtenzahlen auf die Anzahl einzuschulender Kinder auszuwirken. So „schrumpfte" die Schule innerhalb von vier Jahren von 19 Klassen auf 8 Klassen.

In Badbergen hat es immer eine Grundschule gegeben, aber eine reine Grundschule erst seit dem 1. 8. 2007. So ist die GS Badbergen trotz langer Tradition eine Schule im Entstehen. Diese Herausforderung birgt zweifellos große Chancen. Sie zu nutzen ist die Aufgabe der Zukunft.

 

 

Seit dem Schuljahr 2009/10 wird die Grundschule Badbergen als offene Ganztagsschule geführt.

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